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"Offenbarung"

5. Februar 2020 Beginn: 09.00 Uhr

 

Das Prinzip neuzeitlicher Theologie auf dem
Prüfstand der Glaubbarkeit


Hinter dem wenig spektakulären Titel verbirgt sich eine Grundproblematik
auch (und gerade) des jüdisch-christlichen Monotheismus: »Gott« soll
gewissermaßen »Kontakt« zu einer menschlichen Adressatenschaft
aufgenommen haben, mittels dessen er sich zu verstehen gibt; im Blick auf
die Gestalt Jesu Christi sogar in »definitiver« Weise. So fraglos dies für
christgläubige Ohren klingen mag, so fragwürdig wird es doch, so darüber
nachgedacht wird. Gott als Kundgeber seiner selbst, Jesus Christus als
diese Kundgabe und das kirchliche Glaubenskollektiv als gegenwärtiger Ort
des Kundgegebenen hängen begründungslogisch zusammen – und sind es
wert, auf den Prüfstand des Denkbaren und Relevanten gestellt zu werden.
Ein »Glaubensgehorsam« dem Geoffenbarten gegenüber kann nur statthaft
sein, so verstehbar ist, was als glaubwürdig behauptet wird – ansonsten
ginge es um (theologischen) Machtmissbrauch.


Referent
Prof. Dr. Oliver Wintzek

Ort
Tagungshaus Schloss Hirschberg
Hirschberg 70
92339 Beilngries

Anmeldung
Fort- und Weiterbildung pastorales Personal
Sekretariat: Sigrid Leidl
Hirschberg 70
92339 Beilngries
Tel. (08461) 6421590
E-Mail fortbildung(at)bistum-eichstaett(dot)de